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Vitalblutanalyse

Friedliches Zusammenleben mit Mikroorganismen

Damit unser Immunsystem zu unserer Zufriedenheit funktioniert und wir in Folge dessen gesund und stabil sind, benötigen wir viele Mikroorganismen, mit denen wir in einer friedlichen Gemeinschaft (Symbiose) zusammenleben. Dabei denken wir nur einmal an die wesentliche Bedeutung der Darmbakterien, die unsere tägliche gute Verdauung gewährleisten. Für die Aufrechterhaltung dieser Symbiose bedarf es eines gesunden Milieus, einer gesunden Umgebung, in dem die Mikroorganismen leben können.

„Das Milieu ist alles – der Keim ist nichts!“

Die Wissenschaftler Pierre A.J. Bechamp (1816 – 1908, Mediziner, Pharmakologe, Biologe) und Claude Bernard (1813 – 1878, Mediziner, Pharmazeut) waren sich da einig: „Das Milieu ist alles – der Keim ist nichts!“. Sie vertraten entgegen der Auffassung des Wissenschaftlers Louis Pasteur (1822 – 1895, Begründer der Mikrobiologie) die Milieuseite – wobei Pasteur auf seinem Sterbebett den beiden Wissenschaftlern zu Ihrem Ansatz Recht gab und sich damit von seiner eigenen Theorie distanzierte.

Stress verändert das Milieu

Bereits in den 1920iger Jahren entdeckte der Mikrobiologe und Bakteriologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872 – 1968), dass sich bei Veränderungen des Milieus durch innere und äußere Störeinflüsse wie Stress, Ernährung, Medikamente etc. aus den harmlosen Mikroorganismen pathogene (krankmachende) Formen der Mikroorganismen entwickeln, die ihrerseits verschiedene Krankheitsprozesse einleiten können. Seine Beobachtungen veranlassten ihn, die Lehre von der Wandlungsfähigkeit der Mikroben wieder aufzugreifen und neu zu begründen.

Ziel der Vitalblutuntersuchung

Die Vitalblutuntersuchung, auch dunkelfeldmikroskopische Untersuchung, nach Enderlein, genannt, hat zum Ziel, die Anzahl und den Wachstumsgrad der Mikroorganismen im Blut festzustellen. Darüber hinaus gibt die dunkelfeldmikroskopische Untersuchung Aufschluss über Formen und Größe der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und der leukozytischen Abwehr.
Ein Tropfen Kapillarblut

Die Untersuchung mittels Dunkelfeldmikroskop erfolgt durch einen Tropfen Kapillarblut (Vitalblut), der zum Beispiel aus der Fingerbeere entnommen wird. Auf einem Objektträger wird in verschiedenen Vergrößerungen nun die Zusammensetzung des Blutes genauer bestimmt.

Vitalblutanalyse als wertvolle Hinweisdiagnostik

Die Analyse des Blutes ist eine wichtige Hinweisdiagnostik in der Naturheilkunde und lässt Rückschlüsse auf Belastungen zu wie zum Beispiel Übersäuerung, Parasiten- und Wurmbefall, bakterielle Infektionen, Mykoplasmenbelastung (Mykoplasmen = zellwandlose Bakterien, die vielfach als Co-Faktor einer Borrelioseerkrankung auftreten), toxische Belastungen wie zum Beispiel mit Schwermetallen, Vitaminmangel, Leberbelastung, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Stress, um nur einige zu nennen.

Therapeutische Maßnahmen

Therapeutische Maßnahmen können aufgrund der Betrachtung und Analyse des Blutes abgeleitet werden. Der Patient kann die Untersuchung seines Blutes zeitgleich auf dem PC-Bildschirm verfolgen.