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Von Löwenzahn und Propolis

Von Löwenzahn und Propolis

Ein bisschen fühlt sich der Alltag gerade wie ein Traum an – kein guter Traum und wir alle hoffe, dass wir in den nächsten Wochen ein größeres Stück Normalität wiedergewinnen können. Der Faktor „R“ (Reaktionsfaktor), der regelmäßig von der WHO publiziert wird liegt bei kleiner gleich 1,0 – eine Zahl, die uns alle hoffnungsvoll stimmt. Diese Zahl besagt, dass jeder von uns entsprechend dem Faktor „R“ Personen anstecken könnte. „R“ kleiner gleich 1,0 entspricht nicht zuletzt einer uns aus den letzten Jahren bekannten Influenzawelle.

An dieser Stelle möchte ich den Kinderarzt Dr. Martin Hirte, München, zu Wort kommen lassen:

„80 bis 90 Prozent der mit SARS-CoV-2 Infizierten machen die Infektion still durch (Science 16.3.2020; BMJ 2.4.2020). Sie werden in der Regel nicht getestet und sind für einige Tage eine mögliche Ansteckungsquelle. Bei Menschen mit engem Kontakt zu Risikopersonen, etwa AltenpflegerInnen, machen daher routinemäßige und wiederholte Virustestungen Sinn. Ideal wäre hier ein Schnelltest.

Bei 10 bis 20 Prozent der Infizierten kommt es zum manifesten „grippalen Infekt“ mit Fieber und Husten. Kinder und gesunde Erwachsene erkranken dabei nur sehr selten schwer. Bei unter 30jährigen liegt die Sterblichkeit von COVID-19 praktisch bei Null Prozent. Auch Schwangere und ihre Kinder haben kein erhöhtes Risiko.

Nur ein kleiner Teil der Infizierten erkrankt schwer. Die typische Komplikation einer COVID-19-Erkrankung ist die Lungenentzündung mit Husten und Kurzatmigkeit. Eine stärkere Atemnot erfordert intensivmedizinische Behandlung mit Sauerstoffgaben und Infusionen, als äußerste Maßnahmen auch künstliche Beatmung oder ECMO…. „

Das A&O ist unser gutes Immunsystem! Es ist nicht die Frage, ob wir uns mit SARS-CoV2 infizieren, sondern, wann wir auf den Virus treffen und wie unser Immunsystem damit umgehen kann (es wird von einer Durchseuchung der Bevölkerung mit dem Virus von ca. 80% bis Ausklang der Pandemie ausgegangen). Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihr eigenes Immunsystem und das Ihrer Familienangehörigen täglich stärken, damit der Virus Ihnen nichts anhaben kann. Vielleicht haben Sie aber auch schon eine Infektion damit durchgemacht, ohne es groß bemerkt zu haben und haben Immunität aufgebaut. Zur Info: der Virus bleibt für 2 – 5 Tage im Nasen- Rachenraum, bis er weiter wandert. In der Nase gibt es zwei Rezeptoren, an denen er andocken muss. Wenn der Virus weiter wandert, braucht es geschützte Alveolen (Lungenbläschen) und die Leber muss stabil sein, denn der Virus wird über die Leber und nicht über die Niere ausgeschieden. Mit den drei folgenden Mitteln sind Sie gut aufgestellt.

  • Löwenzahn: Im Moment sind unsere Wiesen voll mit Löwenzahn und ich empfehle täglich ein Büschel in den Salat mit reinzunehmen – wem es nicht so ganz Geschmack ist die Wiese leer zu ernten, der nimmt täglich Löwenzahnsaft oder Löwenzahnkapseln zu sich. Löwenzahn stabilisiert die Leber und regt nicht zuletzt die Gallensäureproduktion an, die momentan sehr wichtig ist, denn die Gallensäure ummantelt die Alveolen der Bronchen und schütz so die Bronchen vor dem Eindringen des Virus (Surfactant-Fakor).

  • Propolis: Propolis als Spray für Nase und Rachen, im Verdampfer oder als Tropfen steigert die Immunabwehr. Es hilft den IgG- Wert in unserem Körpersystem zu erhöhen. Dabei handelt es sich um Immunglobuline der Klasse G, die vor allem gegen Viren und Bakterien wirken. Welche Auswirkung allerdings die Corona-Krise für die Apitherapie hat möchte ich Ihnen mit dem Text unter dem Link https://orf.at/stories/3162751/ zum Nachdenken zukommen lassen. Ein Text des deutschen Apitherapiebundes.

  • Zistrose: Zistrose ist ein von mir immer wieder sehr geschätztes antivirales und antibakterielles Mittel und ein Mittel zur Immunabwehr. Nach Dr. med. Dietrich Klinghardt gerade momentan überaus hilfreich als Tee täglich 3-5 Tassen zu trinken und den Tee ebenso für Nasenspülungen zu verwenden. Zistrose hilft, das Andocken an den beiden oben erwähnten Rezeptoren in der Nase, zu verhindern. Sie erhalten den Tee in der Apotheke.

  • Wer darüber hinaus noch etwas Schmackhaftes in seinen täglichen Speiseplan einbauen möchte, dem sei der Erdbeer-Orangen-Shot empfohlen – wie ich finde ein gutes Getränk, dass ein bisschen Sommerfeeling aufkommen und vielleicht auch mal die belastende Situation vergessen lässt.

Der hohe Vitamin-C-Gehalt der Erdbeeren fährt zusammen mit dem durchblutungsfördernden, antibakteriellen Menthol der Pfefferminze und den Traubensaft-Anthocyanen die Aktivität der Immunzellen hoch.
 
Zutaten für 2 Gläser:
250 g geputzte Erdbeeren
2 geschälte Orangen
20 frische Pfefferminzblättchen
200 ml rotem Traubensaft
 
Zubereitung:
Erdbeeren putzen und Orangen schälen. Orangen, Erdbeeren und frische Pfefferminzblätter entsaften. Zum Schluss mit rotem Traubensaft mischen und servieren.

Ich bin weiterhin in Zuversicht, dass wir die Krise gut meistern werden – und freue mich Ihnen an dieser Stelle schon mitteilen zu können, dass

meine Praxis ab dem 11. Mai wieder geöffnet ist.

Ich habe die Zeit gut und intensiv genutzt neue Ideen zu integrieren, mein Angebot an Phytotherapie auszubauen und um Diagnosemöglichkeiten zu erweitern. Meine Homepage ist in Überarbeitung –

schauen Sie gerne die nächsten Tage einfach mal vorbei. Ich freu mich auf ein Wiedersehen mit Ihnen und verbleibe für heute mit gesunden und zuversichtlichen Grüßen

Dr. Bettina Hunecke (HP)

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